Foto Haus 16 574 Häuserspuren ...
Die Häuser in Hann. Mündens Kernstadt
und ihre Bewohner seit 1730
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Danksagungen und Historie

Diese Arbeit wäre nie entstanden, wenn es Heinz Hartung nicht gegeben hätte.
Foto Herr Hartung Er wurde am 13. Januar 1920 in Münden geboren, ließ sich zum Maler, Grafiker und Heraldiker ausbilden. Bis zum Kriegsende hatte er als politisch Verfolgter Ausstellungsverbot. Trotz vieler Schikanen blieb er seiner Heimatstadt treu.
Er erhielt nach 1945 Lehraufträge an der Mündener Volkshochschule und der gewerblichen Berufsschule und trat 1955 das Erbe Alfred Hesses an, der sich die Erhaltung des Stadtbildes zur Lebensaufgabe gemacht hatte und nach dem Kriege treibende Kraft bei der Sanierung von bereits 106 Fachwerkhäusern gewesen war.
Mit bewundernswerter Beharrlichkeit und mit guten Argumenten überzeugte Heinz Hartung einen Eigentümer nach dem anderen der über 400 gegen Ende des 19. Jahrhunderts verputzten oder verbretterten Fachwerkhäuser von den Vorteilen der Freilegung und Restaurierung. Nach fast zwanzigjähriger ehrenamtlicher Beratungstätigkeit erhielt er von der Stadt einen Beratervertrag, wurde schließlich als „Stadtbildpfleger“ bis 1985 in die Bauverwaltung eingebunden. Lohn seines Einsatzes waren Titel als Landessieger bei verschiedenen Wettbewerben und eine Goldplakette auf Bundesebene für die Stadt Hann. Münden im Stufenwettbewerb „Stadtgestalt und Denkmalschutz im Städtebau“. Die Krönung war das „Europa Nostra“-Diplom, ein europäischer Architekturpreis.
Er war Mitbegründer des Mündener Kulturrings, der Volkshochschule, des Heimat- und Geschichtsvereins „Sydekum“, der „Alfred-Hesse-Stiftung“ und des Vereins „Erinnerung und Mahnung“, schuf zahlreiche Ortswappen und die dazu gehörenden Wappenbriefe und erwarb sich - nicht zuletzt - große Verdienste in der Aus- und Weiterbildung der Stadtführer und Stadtführerinnen.
Im Wesentlichen war er es, der 1983 die Neugestaltung des Innenraumes der evangelisch-reformierten Kirche bestimmte und er war es auch, der die Stele am Rathaus zur Erinnerung an die ermordeten jüdischen Mitbürger Buchstaben für Buchstaben entwarf.
1985 erhielt er das Verdienstkreuz am Bande des Niedersächsischen Verdienstordens, 1990 den Ehrenring der Stadt Münden und die Ehrennadel des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, 2000 wurde er Ehrenbürger der Stadt Hann. Münden.
Heinz Hartung starb am 17. Januar 2010, wenige Tage nach seinem 90. Geburtstag, den er in voller geistiger Frische erlebte.

Ich, Rudolf Wegner, bin dankbar, dass er mich 1990 in den Sydekum-Verein einführte und das ich die Freundschaft dieses Mannes genießen durfte. Er hinterließ eine Fülle von Fotografien, von denen viele in dieser Arbeit Verwendung fanden.
Im Sydekum-Verein wurde bald der dringende Wunsch laut, eine Konkordanz der Hausnummern aus den verschiedenen Epochen zu schaffen. Die Arbeit nahm mehrere Jahre in Anspruch. Im Archiv der Stadt Hann. Münden halfen mir der damalige Leiter, Herr Dr. Johann Dietrich von Pezold, und Frau Ingrid Wenzel.

Herr Dieter Gössel, Leiter des Liegenschaftsamtes, ermöglichte mir mit aktuellen Flurkarten eine örtliche Zuordnung.

Im Göttinger Katasteramt sind die ersten 1875 gezeichneten Grundstückskarten einsehbar. Sie halfen insbesondere dort, wo ganze Häuserkomplexe (Stumpfeturmstraße, Siebenturmstraße) abgerissen wurden, um Platz für Wentzlers Lederfabrik zu schaffen.
Hier danke ich Herrn Faber für sein Entgegenkommen.

Aus den handschriftlichen Steuerverzeichnissen von 1730, 1770 und späteren Katastern entstanden lange papierene Listen. Dass daraus die „574 Häuserspuren“ wurden, ist das Verdienst der beiden engagierten EDV-Spezialisten Michael Pätzold und Holger Gruber. Foto Herr Pätzold Foto Herr Gruber
 Michael Pätzold Holger Gruber
Ohne sie hätte kaum jemand von dem Objekt erfahren. Ihnen gebührt besonderer Dank!

Walter Henckel half mir mit seinem Fachwissen als Architekt und engagierter Hausforscher bei der Definition von Fachwerkbegriffen.

AStM = Archiv der Stadt Hann. Münden
Die Untere Denkmalschutzbehörde unter Leitung von Herrn Burkhard Klapp ließ zu Beginn der 90er Jahre die meisten Häuser der Innenstadt fotografieren. Dieser Fundus wurde die Basis für die Illustration dieser Untersuchung, die bald vor allem aus Amerika begeisterte Ahnenforscher fündig werden ließ.

Reizvoll ist stets der Vergleich historischer Fotos mit aktuellen Bildern. Hier habe ich verschiedenen Bildgebern zu danken:

Walter Beinhorn stellte historische Fotos aus seiner Sammlung zur Verfügung. Zum Teil wurden sie bereits in seinem schönen Buch „Münden in alten Ansichten - 1870 - 1940“ veröffentlicht.

Gerhard Berndt steuerte ebenfalls etliche alten Ansichtskarten und Fotos bei.

Gisbert Henk ist leider früh verstorben. Er war vielen Mündenern als Amateur-Hausforscher bekannt. Seine Reproduktionsversuche vermitteln Vorstellungen von den Veränderungen besonders interessanter Gebäude. Aufnahmen aus seinem Nachlass gelangten über Heinz Hartung an mich.

Walter Sterner hielt als Hobby-Fotograf vor allem im Bereich Am Plan die zum Abriss bestimmten Häuser fest.

Stephan Strothkötter lieferte die ersten Aufnahmen zu Beginn des Projekts.

Dankbar habe ich im Laufe der Zeit auch
einzelne Bilder entgegengenommen von
Walter Blettermann
Karl-Heinz Funda
Günther Gutting
Helmut Hampe
Ursula Manke
Fritz Mueller
Egon Schäfer
Gerhard Schmidt
     sowie aus den Nachlässen von

Erich Hofmeister
August Mesch
Nils Spicker
Eduard Voigt
Waldemar Wesemann